Was einen guten Fotographen ausmacht
Die Fotographie ist eine Kunstrichtung, die sich selbst erst entdecken musste. Als der Fotoapparat entwickelt worden ist, stürzte diese Erfindung eine ganze Generation ins Nachdenken. Vor dieser Erfindung lag es an Malern, die Realität abzubilden. Dies geschah nur durch Meister ihres Faches, und zwar in langer und mühseliger Arbeit. Durch die Erfindung der Fotographie, geschah das Abbilden lebensechter Motive innerhalb weniger Sekunden. Dadurch wurde ganz anders auf die Malerei geblickt. Diese musste sich selbst neue Aufgaben setzen, welche die Malerei zu einer neuartigen Kunstform machte. In der Moderne verschoben sich die Ziele der Malerei deutlich. Die Fotographie machte schnell große Schritte.
Nicht nur die Bildqualität veränderte sich rasant, auch die Experimentierfreudigkeit der Fotographen war unbegrenzt. Bald kamen durch aneinandergefügte Fotographien die ersten Filme zustande. Die Fotographie selbst ist immer durch ihre Begrenztheit gekennzeichnet. Als Fotograph kann man nur einen kleinen Ausschnitt abbilden, und immer gibt es vier Richtungen, in denen sich der Zuseher mit seiner Fantasie begnügen muss. Das ist einer der Vorteile der Fotographie, es ist aber auch einer der Nachteile. Da der Bildabschnitt an allen vier Seiten abrupt abgeschnitten wird, man könnte sagen dass die Realität weggeschnitten wird, ergeben sich viele Möglichkeiten um mit dieser Unzulänglichkeit zu spielen. Ein guter Fotograph muss sich um diese Vor- und Nachteile dieser Kunstrichtung bewusst sein, um ein Meister in seinem Fach zu werden. Heutzutage hat schon jedes Handy eine Kamera, die sich mit ihren technischen Eigenschaften nicht verstecken muss. Trotzdem benennen wir die Fotographien in Galerien als Kunst und die täglich in Massen geschossenen Schnappschüsse aber nicht. Woran liegt das?
Eigenschaften eines professionellen Fotographen
Ein guter Fotograph benötigt natürlich ein gutes Auge für interessante Motive. Gute Fotographien haben einiges gemeinsam. Zum einen muss das Foto Aufmerksamkeit erregen. Es ist keine gute Fotographie, wenn man daran vorbeigeht ohne sie zu bemerken. Das Foto sollte beim Zuseher Interesse erwecken, und wenn es das durch eine besondere Form der Langeweile tut. Ein anderer Aspekt ist der Sinn hinter der Fotographie. Ein Foto wird dann zum Kunstwerk, wenn der Fotograph eine Absicht oder einen Sinn mit dem Foto verbindet. Ansonsten wäre es nur ein Schnappschuss. Das wohl wichtigste Kennzeichen einer guten Fotographie, ist die grafische Gestaltung. Die Anordnung der zur Betrachtung fotografierten Elemente muss eine Struktur beinhalten. Zu guter Letzt ist es nicht unwichtig, in welchen Rahmen das Foto gesteckt wird. Ideen findet man unter der Internetseite www.allesrahmen.de .
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